Screenshot aus unserem Spiel Lying Souls von einem Eingang eines Hauses

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Hier findest du die Blogs. Ich schreibe über Troxy Studios selbst und das Spiel. Du erfährst z.B, wie ich dazu gekommen bin, das Studio zu gründen.

Wie alles begann - Blog

In diesem Blog erfährst du, wie Troxy Studios gegründet wurde 
und ich auf die Idee kam, ein Spiel zu entwickeln.

Es war nur ein Witz - Teil I

Die Entstehung von Troxy Studios ist genauso ungewöhnlich wie die Idee, ein Spiel zu entwickeln. Die Reise beginnt vor ungefähr drei Jahren. Als ich mich – wie so oft, mit einem Freund zusammenfand, um etwas gemeinsam zu spielen. Während dieser Zeit sprachen wir oft über Themen wie die aktuellen Spiele auf dem Gaming-Markt und wie schlecht die Situation eigentlich aussah. Zu dieser Zeit war die Lücke im Markt für die „wirklich guten“ Spiele sehr groß. Zumindest waren wir selbst der Meinung. Und auf einmal erzählte mein Freund einen Witz: „Lasst doch einfach nen' eigenes Game machen“ und lachte. - Ich auch.

Nach dieser Aussage und dem darauffolgenden Lachen kehrte eine lange Stille ein. Ich glaube, wir beide haben jeder für sich gedacht, dass das gar keine so schlechte Idee ist. Meine Gedanken waren einfach nur: "Warum eigentlich nicht, was steht uns denn im Weg?" Und damit hat alles begonnen. Mit einem einzigen Witz ...

Relativ schnell bin ich – wenn auch alleine, mit viel Humor und Ironie, an die Sache herangegangen. Ich setzte mich nun also nicht mehr zum Spielen an meinen PC, sondern dazu, ein Konzept für mein eigenes Spiel zu entwickeln. Das wirklich witzige ist, dass ich zehn, wenn nicht sogar mehr Konzepte und Anfänge hatte. Also nutzte ich meine Zeit dazu, meine total sinnlosen Ideen und Kreationen auszutesten und darüber mit Freunden zu lachen. Als ich aber entdeckte, dass ich anscheinend Potenzial besaß etwas Ordentliches zu machen, - weil es mir zu dieser Zeit immer wieder gesagt wurde, wartete ich nicht lange und verwarf alle Projekte, die ich zu dieser Zeit hatte und begann an etwas Großem zu arbeiten.

Und so ging es los - Teil II

In kürzester Zeit entstand dann wirklich etwas Sehenswertes. Ich entschied mich für ein Genre und einen Grafikstil. Mein erstes Spiel sollte übrigens schön klassisch ein Multiplayer Shooter mit realistischer Grafik sein. Nun, es wird also doch ein Story-Mystery-Horror Spiel mit Stylized Grafik und einer packenden Story. Ich wusste natürlich auf welche Art von Spielen ich selbst stehe und ließ mich davon inspirieren. Ich wollte endlich etwas Neues erschaffen, etwas, das man in Erinnerung behalten kann und das nicht gleich, wie jedes Spiel auf dem damaligen Markt war.

Recht früh machte ich mir Gedanken über die Geschichte, um die es in dem Spiel gehen sollte. Denn nur basierend auf der Geschichte und dem Ablauf, konnte ich anfangen mehr in das Spiel zu implementieren. Ich fokussierte mich mehr auf die Geschichte, als auf das Gameplay, weil ich damit jeden auf eine spezielle Reise mitnehmen wollten. Ich plante jeden Schritt der Charaktere, den Ablauf und die einzelnen Höhepunkte. Selbst, das Erste, was man in der Geschichte erfährt, sollte mit dem letzten kleinen Detail am Ende zusammenhängen. Dafür ist Troxy Studios da. Storytelling. Einige große Teile der Geschichte beziehen sich auf verschiedene Gedanken und Gefühle, die ich während der Entwicklung hatte. Ich habe mich auch schon lange Zeit vor der Gründung mit Storytelling, cinematischen (Video-) Inhalten und mehr beschäftigt und konnte sowas seit Beginn gut umsetzen.

Wieder von Anfang - Teil III

Ab dem Moment, als ich nun die Idee für das Spiel gefunden hatte, vertiefte ich mich sofort in die Vorproduktion. Ich schrieb seitenweise Ideen auf, fing die Story an und entwickelte die Persönlichkeiten der Charaktere. Mit dieser Idee hielt ich mich auch sehr lange auf und es sah vielversprechend aus. Doch nach einiger Zeit änderte ich viel, wurde unzufrieden mit dem aktuellen Stand und überlegte wieder einmal, wie es weitergehen sollte. Das ist eines der großen Probleme von vielen Spieleentwicklern, Regisseuren, Autoren usw.

Diese ständigen Gedanken über das eigene Spiel wurden irgendwann so schlimm, dass ich das ganze Spiel einmal aufgegeben und von neu begonnen habe. Dieses Phänomen gibt es sogar bei Entwicklern, die Ihr Spiel fertig haben und veröffentlichen wollen. Selbst dann wird es verworfen. Nun fing ich von vorne an, mit neuen Ideen für das Gameplay und einer komplett anderen Story. Es gab zwischendurch ein paar Probleme, aber im Endeffekt ist das Projekt danach das geworden, was Lying Souls™ momentan ist.

Mittlerweile bin ich an einem Punkt, an dem ich mich damit abgefunden habe, was Lying Souls™ ist - und werden soll. Das klingt ein bisschen negativ, aber Ideen, die man im Kopf hat, ändern sich nun mal. Ich bin zufrieden damit, wie es aktuell aussieht, habe aber schon wieder zehn weitere Ideen, wie ich diese Reise weiterführen will.

Letzte Änderung: 03.05.2022

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